Vier Pfoten, die Schule machen – unsere Schulhunde
Bei uns geht es nicht nur mit zwei Beinen durch den Schulalltag: In unserer Schule sorgen künftig auch einige ganz besondere vierbeinige Kolleginnen für gute Stimmung, spannende Lernmomente und manchmal einfach für ein kleines Lächeln zwischendurch.
Unsere Schulhündin Tilda, eine Flat Coated Retriever-Hündin, ist bereits seit ihrer achten Lebenswoche bei Frau Pundt-Winkler zu Hause. Mit ihrem freundlichen, geduldigen und aufmerksamen Wesen bringt sie beste Voraussetzungen für ihren zukünftigen „Beruf“ als Schulhündin mit. Nach der Welpenschule und der Junghundeschule wird sie Schritt für Schritt für ihren Einsatz an unserer Grundschule ausgebildet.
Unterstützung bekommt Tilda von Sansa, einer einjährigen Pudeldame. Sie wird von Frau Wierenberg zum Schulhund ausgebildet und soll sie künftig regelmäßig im Unterricht begleiten.
Doch damit nicht genug: Auch unsere beiden erfahrenen Labradordamen Nelly und Mia gehören zu unserem tierischen Team. Nelly ist 6 Jahre, Mia bereits 10 Jahre alt – und beide bringen jede Menge Hundeerfahrung mit.
Gemeinsam unterstützen sie das USE-Projekt „Hund“, das von Frau Volkmer durchgeführt wird. Dabei lernen unsere Kinder auf ganz praktische und anschauliche Weise, was es bedeutet, einem Hund sicher und respektvoll zu begegnen.
🐾 Wie „spricht“ ein Hund eigentlich?
🐾 Was bedeutet es, wenn der Schwanz wedelt – und bedeutet Wedeln wirklich immer Freude?
🐾 Wo darf ich einen Hund anfassen und wo lieber nicht?
🐾 Wie verhalte ich mich richtig, wenn mir ein Hund begegnet?
🐾 Welche Berührungspunkte sind für einen Hund angenehm?
🐾 Woran erkenne ich, ob ein Hund Angst hat, unsicher ist oder sich wohlfühlt?
Die Kinder lernen dabei die Körpersprache der Hunde, wichtige Besonderheiten und einen sicheren und respektvollen Umgang kennen. Sie erfahren, dass Hunde nicht einfach „gestreichelt werden möchten“, sondern – genau wie wir Menschen – unterschiedliche Bedürfnisse und Grenzen haben.
Und was können Schulhunde eigentlich noch?
Mehr als nur niedlich gucken – obwohl das natürlich eine ihrer Kernkompetenzen ist. 🐶
Ein Schulhund kann helfen, eine ruhige und entspannte Lernatmosphäre zu schaffen. Beim Streicheln können Stress und Anspannung abgebaut werden, gleichzeitig können Motivation, Konzentration und Lernfreude unterstützt werden. Hunde können Brücken bauen: zwischen Kindern, zwischen Kindern und Erwachsenen und manchmal auch zwischen einem Kind und seinen eigenen Gedanken und Sorgen.
Dabei lernen unsere Schülerinnen und Schüler ganz nebenbei, Verantwortung zu übernehmen, aufmerksam zu sein und die Bedürfnisse eines anderen Lebewesens wahrzunehmen. Achtsamkeit, Rücksichtnahme, Selbstvertrauen und soziales Miteinander bekommen damit vier Pfoten.
Natürlich gibt es für unsere vierbeinigen Kolleginnen auch klare Regeln. Kinder mit Hundeallergien oder Ängsten werden selbstverständlich berücksichtigt und müssen keinen Kontakt zum Hund haben. Sicherheit, Hygiene und das Wohl der Kinder und der Hunde stehen immer an erster Stelle.
Ob Tilda, Sansa, Nelly oder Mia – jede unserer Hündinnen bringt ihre ganz eigenen Stärken und Persönlichkeiten mit.
Und vielleicht ist genau das eine der schönsten Lektionen, die uns Hunde vermitteln können:
Man muss nicht dieselbe Sprache sprechen, um sich zu verstehen. Manchmal reichen ein aufmerksamer Blick, ein bisschen Geduld und ein wedelnder Schwanz. 🐕💛
Wir freuen uns auf viele gemeinsame Lernmomente mit unseren vierbeinigen Kolleginnen!







